Impressumspflicht in Deutschland: Was du wissen musst

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Du betreibst eine Website, einen Blog oder einen Online-Shop? Dann solltest du dich unbedingt mit der Impressumspflicht auseinandersetzen – denn Verstöße können teuer werden.

Wer braucht ein Impressum?

Die Faustregel ist einfach: Jede Website, die nicht rein privat ist, benötigt ein Impressum. Das betrifft geschätzt 90% aller deutschen Webseiten. Die rechtliche Grundlage bildet § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG, früher Telemediengesetz) sowie § 18 des Medienstaatsvertrags.

Was muss ins Impressum?

Die Mindestangaben umfassen:
• Name des Webseitenbetreibers
• Ladungsfähige Anschrift (kein Postfach!)
• Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Telefonnummer)

Je nach Unternehmensform kommen weitere Pflichtangaben hinzu: Rechtsform, Handelsregister, Umsatzsteuer-ID, zuständige Aufsichtsbehörde bei reglementierten Berufen und mehr.

Auch für Blogger und Social Media!

Wer regelmäßig journalistisch-redaktionelle Inhalte veröffentlicht – und dazu zählen auch Blogs – braucht ein Impressum. Das gilt ebenso für geschäftsmäßig genutzte Social-Media-Profile auf Instagram, Facebook oder LinkedIn.

Achtung bei "privaten" Seiten

Selbst ein kleiner Werbebanner oder die Teilnahme an einem Affiliate-Programm kann dazu führen, dass deine Seite nicht mehr als "rein privat" gilt. Im Zweifel lieber ein Impressum einbinden!

Konsequenzen bei Verstößen

Fehlendes oder unvollständiges Impressum gehört zu den häufigsten Abmahngründen im Internet. Die Kosten können schnell mehrere hundert Euro betragen.

Tipp: Nutze einen der kostenlosen Impressums-Generatoren im Netz, um rechtssicher zu sein. Bei Domainatus findest du übrigens die passende Domain für dein nächstes Webprojekt!

Die Rateratte ist geboren

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Ein neues Blog ist geboren

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